Bauchstraffung


Nach einer Schwangerschaft oder nach massivem Gewichtsverlust ist die Bauchhaut meist massiv gedehnt. In diesen Fällen kann eine Bauchdeckenstraffung die Lösung sein um den Bauch zu «glätten» und straffe Hautverhältnisse zu gewinnen.

Fakten zum Eingriff

Dauer:2 bis 3 Stunden
Klinikaufenthalt:1 bis 3 Tage stationär
Narkose:Mini-Bauchstraffung: Lokalanästhesie mit oder ohne Sedierung

Klassische Bauchstraffung: Vollnarkose
Arbeitsunfähigkeit:Je nach Art der Arbeit
Nachbehandlung:6 Wochen lang Kompressionsmieder oder Panty, 
8 Wochen lang weder Sport noch Belastung oder Sauna, 3 Wochen lang gekrümmte Haltung
, 2 bis 5 Tage lang Schläuche zum Ableiten von Wundwasser und allfälliger Nachblutungen

Allgemeine Informationen

Nach einer Schwangerschaft insbesondere Mehrlingsschwangerschaften oder nach massivem Gewichtsverlust wünschen sich die meisten Frauen schnell wieder einen straffen Bauch. Meist ist die Bauchhaut massiv gedehnt, oft sogar die Bauchdecke geweitet. Leider ist es durch Sport oder Ernährungsumstellung nicht möglich, den Bauch zu «glätten» und straffe Hautverhältnisse zu gewinnen. In diesen Fällen kann eine Bauchdeckenstraffung die Lösung sein. Dabei entfernt Dr. Favre überschüssiges Fettgewebe und überschüssige Haut. Bei der Bauchstraffung oder Abdominoplastik unterscheidet man drei Formen: Die Minibauchstraffung, bei der die Isolation von Bauchhaut und Fettschicht bis knapp über dem Bauchnabel erfolgt, dieser aber nicht versetzt wird.Die klassische Abdominoplastik, bei der eine Lösung von Bauchhaut und Fettschicht bis zum Rippenbogen erfolgt und der Bauchnabel versetzt wird. Der T-Schnitt, bei dem eine große Bauchdeckenstraffung mit zusätzlich senkrechter Schnittführung kombiniert wird.

Ablauf der Behandlung
bei Bellefontaine


Vor dem Eingriff

Sie sollten 2 Wochen vor dem Eingriff das Rauchen eingestellt haben, um das Risiko für Wundheilungsstörungen zu minimieren. Ebenfalls sollten Sie 2 Wochen nach der Operation darauf verzichten. Sie sollten bereits ein stabiles Gewicht haben und keine größeren Veränderungen planen. Wenn man 5 Kilo zu- oder abnimmt, kann das bereits das endgültige Resultat verändern. Auf acetylsalicylsäurehaltige Schmerzmittel wie Aspirin sollten Sie mindestens eine Woche vor dem Eingriff verzichten. Das Gleiche gilt für alle anderen Blutverdünner. Wenn sie medizinisch indiziert sind, müssen Sie vorher mit Ihrem Spezialist darüber sprechen.

Der Eingriff

Beim Eintritt wird in stehender Position durch Dr. med. Yann Favre genau eingezeichnet, in welchem Ausmass und Region Haut und Unterhaut entfernt werden. Die Narbe wird im Bereich von Kaiserschnittnarben sein und somit durch Unterwäsche und Bikini gedeckt. Der Eingriff bei einer Abdominoplastik dauert ca. 2 bis 3 Stunden in Vollnarkose, weniger lange bei der Mini-Bauchstraffung. Die Dauer hängt davon ab, wie viel Haut und Fett entfernt werden müssen. Die Schnittführung wiederum von der Menge des Gewebes – aber die Details dazu besprechen wir vorab in einem gemeinsamen Termin. Je nach Umfang ist mit einem stationären Aufenthalt von 1 bis 2 Tagen zu rechnen, manchmal auch länger. Bei der klassischen Bauchstraffung wird der Nabel versetzt. Dabei kommt bei Dr. Favre eine ganz besondere Technik zum Einsatz, bei der die Narbe fast komplett verdeckt wird. Wichtig ist, dass ein natürlich wirkender Trichter geformt wird sodass die Narbe anschließend weitestgehend unsichtbar genau in diesem Trichter verläuft.

Nach dem Eingriff

Bei einer normal verlaufenden klassischen Bauchstraffung haben Sie 2 bis 5 Tage Schläuche zum Ableiten von Wundwasser und allfälliger Nachblutungen. Sie müssen auch ein Kompressionsmieder für mindestens 6 Wochen lang getragen werden. Gerade in den ersten 3 Wochen sollten Sie die Naht am Unterbauch nicht zu sehr strapazieren. Eine gebückte Haltung sollte darum eingenommen werden und achten Sie darauf, nur auf dem Rücken zu schlafen. Sollten Sie nach dem Eingriff an Verstopfung leiden, helfen leichte Abführmittel und eine bewusste Ernährung. Sport und stärkere Beanspruchung dürfen Sie erst nach 8 Wochen. Eine gute Narbenpflege mit rückfettenden Cremen sowie Silikonpflaster und Massagen ist ebenfalls empfohlen Bei einer Bauchdeckenstraffung kann es zu Blutergüssen, Nachblutungen und zu Ansammlungen von Wundflüssigkeiten und Infektionen kommen. Leichte Schwellungen, Sensibilitätsstörungen, Spannungsgefühle und Narben sind nach der Operation für kurze Zeit normal. Thrombosen und Embolien sind sehr selten.

Risiken und Nebenwirkungen

Bei einer Bauchdeckenstraffung kann es zu Blutergüssen, Nachblutungen und zu Ansammlungen von Wundflüssigkeiten und Infektionen kommen. Leichte Schwellungen, Sensibilitätsstörungen, Spannungsgefühle und Narben sind nach der Operation für kurze Zeit normal. Thrombosen und Embolien sind sehr selten.

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